CHIROTHERAPIE

Chirotherapie

Die Chiropraktik wurde ursprünglich aus der amerikanischen Osteopathie entwickelt. Durch bestimmte Handgrifftechniken werden gegeneinander verschobene und verrenkte Wirbelkörper oder andere Gelenke wieder eingerichtet.

Alle Wirbel sind über Gelenke miteinander verbunden, deshalb ist die Wirbelsäule so gelenkig. Blockieren diese kleinen Wirbelgelenke, verengen sich die Austrittslöcher für die Nerven, die an jedem Wirbel links und rechts zu den verschiedenen Organen und zu dem Bewegungsapparat und den Sinnesorganen führen.

Kommt es durch die Einengung an den Zwischenwirbellöchern zu einer Irritation der Nerven, sendet dieser ausgelöste Schmerz den Befehl an die Muskulatur anzuspannen. Durch die verspannte Muskulatur kommt es zusätzlich zu einer Irritation im Bewegungsablauf und wiederum zu mehr Schmerzsignalen, d. h. Schmerz löst Verspannung aus - Verspannung wiederum mehr Schmerz .Ein Kreislauf der durch die Deblockierung (Chirotherapie) unterbrochen werden kann und durch Nachbehandlungsmethoden wie Osteopathie, Massagen, Krankengymnastik etc. können die Restbeschwerden, die durch die verspannte Muskulatur noch bestehen, nach und nach behoben werden.

Die Chirotherapie an Gelenken bringt ohne viel Kraftaufwand die Gelenke wieder in ihre ursprüngliche Position und die Beweglichkeit ist somit wieder hergestellt.

Die heutige Chiropraktik ist wissenschaftlich voll anerkannt, sie sollte jedoch nur von Ärzten und ausgebildeten Chiropraktikern ausgeführt werden.

Es gibt Diagnosen, bei denen Chirotherapie nicht angezeigt ist, wie z. B. bei Osteoporose oder frischen Bandscheibenvorfällen etc..

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