Priv.Therapiezentrum
Die Osteopathie ist ein diagnostisches und therapeutisches Verfahren der manuellen Therapie. Sie ähnelt im Prinzip der Chiropraktik, geht aber ursprünglich aus einer anderen Schule hervor. Bei der Osteopathie unterscheidet man 3 verschiedene Techniken:
Die craniosacrale Osteopathie:
Der amerikanischem Arzt Dr. Sutherland stellte Anfang des vergangenen Jahrhunderts fest, dass die Rückenmarkflüssigkeit (Liquor) zwischen Schädel (= Cranium) und Kreuzbein (= Os sacrum) in einem bestimmten Takt und unabhängig von Puls und Atmung pulsiert. (ca. 10 - 14 mal pro Minute). Der Liquor ist in einer festen Hülle, der Dura mater, eingeschlossen. Die Dura mater befindet sich innerhalb der Schädelknochen, der Wirbelsäule und dem Kreuzbein. Die einzelen Schädelknochen sind durch mehr oder weniger elastische Verbindungen miteinander verbunden und bewegen sich im Rhythmus des craniosacralen Pulses.
Der amerikanische Arzt, Dr. J. E. Upledger hat viele Jahre später auf die Erkenntnisse von Dr. Sutherland für seine Entwicklung der craniosacralen Osteopathie-Technik zugrunde gelegt. Der Osteopath kann über den Puls des Rückenmarkflusses Störungen und Blockierungen mit seinen feinfühligen Fingern ertasten und über eine sanfte manipulative Drucktechnik diese Störungen beheben, die sowohl durch körperliche wie auch durch psychische Beschwerden verursacht werden können.
Die viszerale Therapie:
Dies ist die Osteopathie der inneren Organe. Sie enthält sämtliche Organe des Brust- und Bauchraumes und wird mit viszeralen Techniken behandelt.
Die strukturelle Osteopathie:
Hierbei werden Blockierungen im Wirbelsäulenbereich oder an den Gelenken durch Druck, Hebelwirkungen und Entspannung und Lockerung gelöst, und somit die Dysfunktionen beseitigt.