TINNITUS

Tinnitus

Diese Ohrgeräusche, die der Patient so wahrnimmt, als würde es sie wirklich geben, können als Pfeifen, Rauschen, Brummen oder Klingeln auftreten. Als Ursache dieser Geräusche kommen unterschiedliche Erkrankungen in Frage, wie z. B. Erkrankungen im Kopfbereich, in den ohrnahen Geweben oder direkt im Hörsystem. Auch bei Störungen des Blutflusses im Kopf-/Halsbereich (Carotis) können solche Ohrgeräusche auslösen. Sie treten manchmal als Begleiterscheinung der Meniérekrankheit auf, mit Schwerhörigkeit und Schwindel. Häufig tritt Tinnitus als Reaktion auf Stress auf.

Diese Ohrgeräusche können phasenweise, aber auch als konstantes Geräusch auftreten. Es ist schwierig die Ursache herauszufinden. Erst müssen vor allem die Hörtests gemacht werden - falls hier Anzeichen für die Ursache des Tinnitus zu finden sind, wird der HNO-Arzt meist Infusionen mit durchblutungsfördernden Medikamenten und zur Abschwellung Cortison geben.

Werden Störungen im Bereich der Halswirbelsäule als Auslöser diagnostiziert, kann man mit physikalischer Therapie (vor allem der craniosacralen Osteopathie), sowie Krankengymnastik und Massage zur Beseitigung der Muskelspannung häufig eine Verbesserung des Beschwerdebildes erreichen.

Bei Patienten, bei denen man annimmt, dass die Ursache mehr aus dem seelischen Bereich kommt - die also psychische Probleme zu Hause oder in der Arbeit haben - muss eine Ursachenforschung stattfinden. Danach kann man entscheiden, ob der Pat. die Ursachen selbst abstellen kann oder ärztliche Hilfe durch einen Psychotherapeuten oder Psychiater zur Aufarbeitung der Probleme braucht. Auch entspannende Techniken, wie z. B. autogenes Training, Tai Chi o.ä., können sich positiv auswirken.

Eine Art von Tinnitus-Therapie ist es eine spezielle Technik zu erlernen, das Ohrgeräusch zu ignorieren.

Es gibt auch noch etliche andere Methoden - man muss meist testen, welche bei dem einzelnen Patienten anspricht. Tinnitus ist eine Erkrankung die den Patienten seelisch und körperlich sehr beansprucht.

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